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Eine Herde ist vergleichbar mit einer Familie, hier fühlen sich die Pferde sicher und sind niemals alleine.

In der Herde besteht eine bestimmte Rangordnung -

Es gibt immer ein Leittier (normal Leitstute), meist die erfahrenste Stute. Ihrem Urteil vertrauen die anderen Tiere. Sie entscheidet, ob die Herde flieht oder nicht. Sie führt die Herde zu guten Futter- und Wasserstellen. Auf der Flucht gibt sie Richtung und Tempo vor. Der Leithengst schützt die Herde von hinten. Er achtet darauf, dass kein Tier zurück bleibt. Notfalls verteidigt er die Herde mit Hufen und Zähnen.[1]

  • Die Leittiere dürfen immer als erstes fressen.
  • Mindestens ein Herdenmitglied hält Wache, wenn die anderen schlafen.

Wildpferde Bearbeiten

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zwei Pferde kämpfen spielerisch

In der Wildnis besteht eine Herde meist aus Stuten, ihren Jungtieren und einem Hengst.

Sobald die jungen Hengste alt genug sind, kämpfen sie gegen den Leithengst. Meist verlieren sie und gründen eine Junggesellengruppe.

Hauspferde Bearbeiten

In Gefangenschaft lebende Pferde haben ebenfalls eine Rangordnung. Hierbei sollte man darauf achten, dass sich alle Pferde oder Ponys verstehen. Sonst kann es zu Verletzungen oder Futtermangel kommen - leichte Rangkämpfe sind aber normal. Hält man Pferde einzeln, sollte man ihnen immer den Kontakt zu anderen Pferden ermöglichen. Hengste sollte man natürlich nicht mit Stuten zusammenhalten, da es sonst zu unerwünschten Nachwuchs und Stress kommt.

Nachweise Bearbeiten

  1. http://www.pferde-sind-anders.de/biologie-der-pferde/herdentiere/
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